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BPO-Produkt Information Brokering

Dieser Text stellt das Bayer Business Services-Produkt „Information Brokering“ vor. Grundlage für die Beschreibung sind die fünf Kategorien (Leistungsdarstellung), anhand derer sich eine BPO-Dienstleistung kundenorientiert  beschreiben lässt.

I. Basisinformationen über „Information Brokering“   

Kurzbeschreibung
Das BPO-Produkt Information Brokering umfasst professionelle Literatur-, Patent- und Abonnementrecherchen in Literatur, Patent-, Wirtschafts- und Spezialdatenbanken sowie statistische Auswertungen zur Unterstützung der Competitive Intelligence und des Intellectual Property Managements.

Übersichtsdarstellung

BPO Stufen:
Implementation, Operations, Performing (Leistungsstufen BPO).

Abrechnung
Abrechnung erfolgt nach Aufwand (Zeit und ggf. Datenbankgebühren).

Adressierte Branchen
Kernkompetenzen des Information Brokering betreffen die Chemie- und Pharmabranche.

Sprachen
Korrespondenz und Kundenkommunikation erfolgen in deutscher, englischer und optional auch in französischer Sprache, die Dokumentation der Literatur- und Patentrecherche in englischer Sprache.

Referenzkunden
Bayer Teilkonzerne, Spinoffs 

Ansprechpartner
Tel.: +49 (0) 214 - 30 44442
Fax: +49 (0) 214 - 30 55252
E-mail: information-brokering@bayerbbs.com

II. Leistungsmodule

Die Kernleistungen betreffen Recherchen aus Literatur-, Patent-, Wirtschafts- und Spezialdatenbanken. Die verschiedenen Leistungsmodule sind im folgenden aufgeführt:

1. Auftragsrecherchen
  • Überblicks-Recherche: Zusammenstellung der relevanten Antworten ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
  • Patentrechtlich relevante Recherche: bei Anmeldung von Patenten, Einspruch gegen Schutzrechte sowie Ermittlung vorhandener Patente bei Neuprodukteinführungen.
  • Ausführliche Literaturrecherche: bei verschiedenen rechtlichen Angelegenheiten, wie zum Beispiel einer Prüfung der Toxikologie/Ökotoxikologie oder die Nachfrage einer Behörde.
2. Abonnementrecherchen
  • Überwachung neuer Substanzen, Wirkstoffe oder Gefahrstoffe. Dabei liegt der Schwerpunkt zum Beispiel auf neuen Anwendungen und Präparaten, auf Nebenwirkungen, Toxikologie / Ökotoxikologie oder auf Sicherheitsfragen.
  • Überwachung von Forschungsgebieten durch regelmäßige Themenabfrage.
  • Zitatüberwachung als Methode der Konkurrenzbeobachtung. Die Analyse neuer Patentanmeldungen, in denen Schlüsselpatente eines Forschungsgebietes zitiert werden, filtert "new players" schnell heraus. Umgekehrt identifiziert die Zitierhäufigkeit neue Schlüsselpatente.
  • Überwachung der Rechtsstände relevanter Anmeldungen und Patente von ca. 30 Patentorganisationen (inklusive Japan).
  • Datenbank Service: Als ergänzende Leistung zu der Abonnementrecherche werden individuelle oder bereichsübergreifende Datenbanken aufgebaut, die mit den Recherche-Ergebnissen aufgefüllt und kontinuierliche gepflegt werden.
3. Statistische Auswertungen
  • Patentstatistiken: Patentstatistiken sind ein leistungsfähiges und preiswertes Instrument, um sich einen ersten Überblick über ein neues Forschungsgebiet zu verschaffen. Darin enthalten ist die Ermittlung von Basisinformationen und Hauptwettbewerbern sowie die Darstellung der Patentstrategien und der zeitlichen Entwicklung von Forschungsaktivitäten.
  • Patentlandkarten: Eine Patentlandkarte stellt das Konkurrenzfeld und die Hauptwettbewerber im Detail dar und hilft, Patentlücken zu identifizieren. Im Vergleich zu Patentstatistiken bietet die Patentlandkarte eine tiefere Analyse mit umfangreichen, qualitativen und quantitativen IP-Informationen, die mit Programmen wie Wistract® oder dem IP-Analyzer statistisch ausgewertet werden.
  • Zitateanalyse: Eine anschauliche Möglichkeit, IP-relevante Informationen darzustellen, sind die aus Zitatrecherchen oder -überwachungen entwickelten Zitatlandkarten oder Zitatbäume. Zitatlandkarten zeigen auf einen Blick, welche Anmelder wen zitieren, wer ein Schlüsselpatent inne hat und wer auf wessen Technologie aufbaut. Analysen von neuen Patenten, die ein Schlüsselpatent zu einem Forschungsgebiet zitieren, erlauben es, neue Marktteilnehmer schnell zu identifizieren. Umgekehrt lassen sich anhand der Zitierhäufigkeit neue Schlüsselpatente erkennen.
4. Beantragung von CAS-Registry-Nummern
  • Beantragung einer CAS-Registry-Nummer für eine neue Substanz bei Chemical Abstracts. Auf Wunsch erfolgt eine Prüfung, ob die Substanz oder einzelne Komponenten bereits in der CAS-Datenbank Registry enthalten sind. Durch die Registrierung (CAS Registry Number) wird die Substanz veröffentlicht.

III. Kundennutzen

Effizienzvorteile
Durch automatisierte und halbautomatisierte Abläufe und Prozesse können Rechercheaufträge schneller und umfassender durchgeführt werden. Analyse-Tools wie Wistract ® unterstützen diese Tätigkeiten.

Kostenreduktion
Kosten fallen nur nach verbrauchten Aufwänden an, ansonsten entstehende Fixkosten entfallen.

Risikoreduktion
Datenbankübergreifende Recherchen sichern größtmögliche Vollständigkeit der Informationen. Aktuelle Datenbestände und bestmögliche Abdeckung vorhandener Quellen (je nach vereinbartem Zeitaufwand) minimieren das Risiko, relevante Informationen zu übersehen und stellen daher einen guten Schutz gegen finanziellen Schaden beispielsweise durch Nicht-Berücksichtigung von Patenten sicher.

IV. Qualitätsmetriken

Berücksichtigung relevanter Datenbanken
Ein wichtiger Qualitätsbaustein für die bestmögliche Vollständigkeit ist die Möglichkeit, auf relevante Datenbanken bei der Informationsrecherche zugreifen zu können.

Zeitaufwand pro Recherche
Der Zeitaufwand pro Recherche, der vom Kunden eingeräumt wird, beeinflusst entscheidend wieviele Quellen ausreichend analysiert werden konnten.

V. Rahmenbedingungen

Technische Rahmenbedingungen
Die verwendeten Datenbanksysteme zum Aufbau von Datenbanken sind Trip (TietoEnator) und Oracle.

Organisatorische Rahmenbedingungen
Von den Bayer Teilkonzernen sind bereits bekannte (Patent-)Literatur zu den gewünschten Themengebieten bereitzustellen.
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I. Basisinformationen
II. Leistungsmodule
III. Kundennutzen
IV. Qualitätsmetriken
V. Rahmenbedingungen